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Natur- Umwelt- und Abfallberatung

Satzung

P R Ä A M B E L

Die Erhaltung einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt ist eine dringende Aufgabe unserer Zeit. Eingriffe in Natur und Umwelt haben zu großen Schäden geführt, die es zu beseitigen und künftig zu verhindern gilt.

Nur in einer gesunden Umwelt können auch gesunde Menschen leben. Es sind deshalb Maßnahmen notwendig, Wasser, Boden und Luft als die Lebensgrundlagen und die natürliche Vielfalt um ihrer selbst willen und im Interesse des Menschen zu erhalten und zu entwickeln.

Der ‘knik e.V.’ ist eine Initiative, Natur- und Umweltschutz als Aufgabe der Gesellschaft darzustellen und zu realisieren. Er ist daher für alle Bürger offen, die in diesem Sinne aktive und konstruktive Beiträge liefern möchten. Der ‘knik e.V.’ will persönliches Engagement des einzelnen unter dessen aktiver Beteiligung professionell umsetzen.

Auf diese Weise sollen auch Beschäftigungsmöglichkeiten im Umweltbereich geschaffen werden.

Satzung

des Vereins knik, Koordination Natur im Kreis, e.V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein trägt den Namen ‘knik, Koordination Natur im Kreis, e.V.’. Er hat seinen Sitz in Raisdorf und ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck und Aufgaben

1.        Der Verein verfolgt das Ziel, die Situation des Natur- und Umweltschutzes zu verbessern.

2.        Dies soll insbesondere erreicht werden durch:

2.1.      Erstellung von Konzepten und Planungen als Grundlage für konkrete Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz,

2.2.      Durchführung von Projekten in der Umweltpädagogik, vor allem unter dem Aspekt einer Verbindung von Theorie und Praxis,

2.3.      Entwicklung, Förderung und Durchführung von praktischen Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz zur Verbesserung der ökologischen Situation im ländlichen Raum.

3.        Der Verein strebt zur Erreichung seines Zieles eine enge Zusammenarbeit mit den behördlichen Stellen des Natur- und Umweltschutzes, den Naturschutzverbänden und anderen Initiativen zum Natur- und Umweltschutz sowie in diesem Sinne engagierten Bürgern und Bürgerinnen an.

4.        Der Verein kann Immobilien kaufen, pachten oder in Betreuung nehmen, um sein Ziel zu verwirklichen. Er kann Büro-, Schulungs- und Informationsräume unterhalten und haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, ABM-Kräfte sowie Zivildienstleistende und FÖJ`lerInnen (MitarbeiterInnen des Freiwilligen ökologischen Jahres) beschäftigen.

5.        Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ‘Steuerbegünstigte Zwecke’ §§ 51 ff Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

6.        Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

7.        Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unver-hältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

8.        Der Verein darf zur Verwirklichung seines Zweckes keine Kredite aufnehmen oder ähnliche Verpflichtungen eingehen.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft und Mitgliedsbeitrag

Mitglieder können Einzelpersonen werden, die ein Interesse an der Förderung des Vereinszweckes haben und die Ziele des Vereins unterstützen.

Der Verein umfaßt ordentliche Mitglieder und Förderer. Förderer unterstützen den Verein finanziell und ideell. Sie haben kein Stimmrecht. Über Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand.

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Die Mitgliedschaft erlischt

1.       durch Tod,

2.       durch Austritt, der dem Vorstand schriftlich mitzuteilen ist

3.       durch Ausschluß seitens des Vorstandes bei vereinsschädigendem Verhalten.

Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

Jedes Mitglied verfügt über eine Stimme in der Mitgliederversammlung.

§ 5 Organe des Vereins

Die Vereinsorgane sind:

1.       die Mitgliederversammlung,

2.       der Vorstand,

§ 6 Mitgliederversammlung

1.        In jedem Geschäftsjahr wird mindestens eine Mitgliederversammlung einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn ein Viertel der Mitglieder dies beim Vorstand unter gleichzeitiger Bekanntgabe einer Tagesordnung schriftlich beantragt.

2.        Vorsitzender der Mitgliederversammlung ist der/die Vorstandsvorsitzende. Ist er/sie verhindert, nimmt sein/e StellvertreterIn das Amt wahr.

3.        Die Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand einzuberufen. Zu den ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen ist schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen unter Mitteilung der Tagesordnung einzuladen. Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung sind spätestens sieben Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich einzureichen. Spätere Vorschläge können nur noch auf der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zugelassen werden.

4.        Gäste können zur Mitgliederversammlung zugelassen werden. Hierüber entscheidet der Vorstand. Sie sind nicht stimmberechtigt.

5.        Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit nach Wiederholung das Los.

6.        Satzungsänderungen sind nur mit einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder möglich.

7.        Zur Abberufung eines gewählten Vorstandsmitgliedes von der Mitgliederversammlung aus wichtigem Grunde ist eine 2/3-Mehrheit der Mitglieder erforderlich.

8.        Bei Wahlen ist auf Antrag eine geheime Abstimmung möglich.

9.        Bei einem Verstoß gegen Zweck und Ziele des Vereins kann die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes mit 2/3-Mehrheit den Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein oder der Mitgliederversammlung beschließen.

§ 7 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung obliegt, unabhängig von weiteren Befugnissen,

1.        die Wahl der Mitglieder des Vorstandes;

2.        die Beratung und Genehmigung der Geschäftsordnung;

3.        die Beratung und Genehmigung des Arbeitsprogrammes und des Wirtschaftsplanes;

4.        die Genehmigung des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des Vorstandes;

5.        die jährliche Entlastung des Vorstandes nach Anhörung des Berichtes der RechnungsprüferInnen;

6.        die Wahl von zwei Rechnungsprüfern/Rechnungsprüferinnen für jedes, bzw. 2  Geschäftsjahr(e);

7.        Satzungsänderungen;

8.        die Auflösung des Vereines;

9.        die Abberufung eines von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitgliedes aus wichtigem Grunde;

10.    die Genehmigung zur Einstellung von Personal, ABM-Kräften und Zivildienstleistenden;

11.    die Ermächtigung des Vorstandes zur Gründung von selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen (Gemeinnützige Genossenschaft, Gemeinnützige GmbH), sofern dies für die Verwirklichung der Vereinsziele zweckmäßig oder erforderlich ist. Eine Anteilsmehrheit des Vereins oder eine Mehrheit in den Gremien der Unternehmen ist jeweils sicherzustellen. In den Fällen einer besonderen Eilbedürftigkeit kann eine Mitgliederversammlung allein zu diesem Punkt mit einer auf drei Tage verkürzten Ladungsfrist geladen werden.

§ 8 Vorstand

1.        Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Vorstand. Der Vorstand besteht aus fünf Personen. Die fünf Vorstandsmitglieder wählen aus ihrer Mitte eine/n Vorstandsvorsitzende/Vorstandsvorsitzenden und seine/n StellvertreterIn, eine/n KassenwartIn und eine/n SchriftführerIn. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich.

2.        Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit für den Verein ehrenamtlich aus. Mit der Tätigkeit verbundene Auslagen können erstattet werden. Die Vorstandsmitglieder nehmen ihre Aufgaben bis zur Wahl ihrer NachfolgerIn wahr.

3.        Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und übernimmt die Funktion eines Arbeitgebers. Die Tätigkeit des Vorstandes kann durch eine Geschäftsordnung geregelt werden.

4.        Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die/den  Vorstandsvorsitzende/Vorstandsvorsitzenden und ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten.

5.        Der Vorstand ist berechtigt, in Angelegenheiten, deren Entscheidung der Mitgliederversammlung obliegt, zu entscheiden, wenn dadurch ein drohender Schaden von dem Verein abgewendet wird und die Mitgliederversammlung nicht rechtzeitig einberufen werden kann. Über die Entscheidung ist der nächsten Mitgliederversammlung zu berichten.

6.        Der Vorstand kann eine/n haupt-, neben- oder ehrenamtliche/n MitarbeiterIn mit der Geschäftsführung betrauen.

§ 9 Beurkundung von Beschlüssen

Über die Beschlüsse der Organe des Vereins sind Niederschriften zu fertigen. Sie sind von der/dem Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

§ 10 Vereinsvermögen, Steuervergünstigungen

1.        Der Verein darf über die in seinem notwendigen Anlagevermögen und durch seine Verpflichtungen gebundenen Mittel hinaus ein Vermögen nur vorübergehend zu Zwecken ansammeln (Zweckvermögen), die durch § 2 der Satzung bestimmt sind. Ein Zweckvermögen in diesem Sinne ist zur weiteren Förderung der Arbeit zu verwenden.

2.        Beschlüsse, durch welche eine für steuerliche Vergünstigungen wesentliche Satzungsbestimmung nachträglich geändert, ergänzt, in die Satzung eingefügt oder aus ihr gestrichen wird, sind dem zuständigen Finanzamt zur Genehmigung mitzuteilen und dürfen erst nach Einwilligung oder nach Vorschlag des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 11 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit  ¾ Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder beschlossen werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, bei Wegfall seines bisherigen Zweckes oder bei sonstigem Verlust der Rechtsfähigkeit fällt das Vermögen des Vereins dem Komitee gegen den Vogelmord e.V. mit Sitz in Bonn oder, bei dessen Nichtbestehen,  einem anderen steuerbegünstigten Naturschutzverein mit ähnlichem Zweck zu. Dieser Naturschutzverein hat die für die Durchführung des Projektes „Weidelandschaft Schwentinetal“ zweckgebunden erworbenen Geräte (Traktor Massey-Ferguson (F) Typ B 105/4 und Mähwerk Krone ) dem Projekt unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung zu stellen, solange dieses existiert (Standort: Scheune Schwentinetal, Totenredder). Die laufenden Kosten (Versicherungen, Reparaturen, etc.) trägt der Betreiber (Pächter) des Projektes. Die für landschaftspflegerische Arbeiten notwendigen Geräte (insbesondere Erdbohrer, Freischneider, Balkenmäher) sind dem Projekt bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Stand: 25. 1. 2007 (eingefügt im Mai 2007)